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  • Der rote Faden der Ortsentwicklung

    • Erstellungsdatum: 06.04.2022
    Veränderungen in der Alters- und Bevölkerungsstruktur, neue Arbeitsformen und die Digitalisierung oder ökologische Fragen stellen neue Anforderungen an ländliche Kommunen, bringen aber auch Chancen mit sich.

    Wie Gemeinden vorausschauend planen und aktiv entscheiden können, wohin die Entwicklung des Ortes geht, haben Kommunalpolitiker*innen und Interessierte am 6. April im Seminar „Der rote Faden der Ortsentwicklung“ erfahren. Dabei wurden Instrumente in der Ortsentwicklung, wie die Ortsgestaltungssatzung, der Bebauungs- und Flächennutzungsplan sowie insbesondere der städtebauliche Rahmenplan vorgestellt und mit den Teilnehmenden praxisnah diskutiert.
    Bürgermeister Andreas Weiß, berichtete nicht nur von der vielschichtigen Ortsentwicklung der Gemeinde Uffing am Staffelsee, sondern auch wie diese im Dialog, gemeinsam mit den Menschen beispielsweise in einem Bürger*innenrat umgesetzt werden kann.
    Die Vorgehensweise beim städtebaulichen Rahmenplan in der Gemeinde Uffing erläuterte die Architektin und Stadtplanerin Vera Winzinger im Detail. Sie machte deutlich, wie wichtig es ist, sich genau mit den ortsbildprägenden baulichen und landschaftlichen Besonderheiten einer Gemeinde auseinanderzusetzen und darauf aufbauend ein Zukunftsbild für die Entwicklung des Ortes zu entwerfen. „Der informelle städtebauliche Rahmenplan ist eine gute Entscheidungsgrundlage für das politische Handeln einer Gemeinde“, erklärte die Planerin.

    Welche rechtlichen Grundlagen bei der Anwendung der Instrumente in der Ortsentwicklungsplanung zu beachten sind, klärte sich im Vortrag und Austausch mit dem erfahrenen Rechtsanwalt, Dr. jur. Busse.

    Das Seminar „Der rote Faden der Ortsentwicklung“ findet erneut statt am 17.05.2022.

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