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  • Potenziale erkennen, bewerten und fördern

    • Erstellungsdatum: 14.01.2014
    Neues Modell für ländliche Räume
    Dr. Peter Jahnke und Dipl.-Ing. Otto Kurz stellen in ihrem Beitrag „Neues Modell für die ländlichen Räume“ ein innovatives Raumplanungssystem für die ländlichen Räume vor. Im Gegensatz zum herkömmlichen, hierarchisch gegliederten zentralörtlichen Prinzip, konzentriert sich dieses Modell auf die Fragestellung: Wie können auch in ländlichen Regionen vorhandene Bedeutungsüberschüsse, die meist nicht ökonomischer, sondern vielmehr sozialer, kultureller und geistiger Natur sind als Werte für unsere gesamte Gesellschaft nutzbar gemacht und deshalb besser gefördert werden?
    Einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Förderung dieser Potenziale leisten die sogenannten Raumpioniere. Sie sorgen für die Belebung der ländlichen Räume, indem sie mit hohem bürgerschaftlichem Engagement eine neue Landkultur entwickeln und neue Formen der Daseinsvorsorge schaffen. Diese Daseinsvorsorge muss an den individuellen Potenzialen und Bedürfnissen vor Ort ausgerichtet sein und als Entwicklungsmotor in Zellen organisiert werden. Fördert man diese Potenziale gezielt, so entstehen individuelle Daseinsvorsorgezellen (IDZ), die Dörfer und kleine Landstädte umfassen. Sie können die neuen Gründerzentren der ländlichen Räume seinues Modell für den ländlichen Raum.
    Der Artikel wurde in der Zeitschrift des Bayerischen Gemeindetages veröffentlicht (12/2013).
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